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Go Bears!

Gestern war ich irgendwann nach dem Mittagessen (bei Carl Jr., war ganz gut) in Berkeley. Der Campus ist riiiiesig! Die Stadt dafuer sehr klein. 🙂 Weil sie gerade mit der Uni begonnen haben, sind ueberall Staende von Studi-Organisationen (vom Manga-Club ueber div. Sororities bis zum Schulkinder bei den Hausaufgaben helfen). Nach dem langen herumlaufen durch die Gebaeude und den Campus hab ich mir danach noch einen Pullover im Uni-Store gekauft. Die verkaufen da echt viel Merchandise! In Berkeley war dann noch so ein Halloween-Geschaeft, das auch echt gross war.

Am Abend war ich dann im Aquarium at the Bay und hab mir viele Fische in grossen Glastunneln angeschaut. Echt echt cool! Ausserdem kann man dort Seesterne, Rochen, kleine Haie usw. streicheln. 🙂 Und Quallen sind wirklich schoene Tiere!

Heute zu lange geschlafen und das Fruehstueck verpasst, naja. Mal schauen, was ich heute schaffe – geplant sind ein Bay Cruise und die Academy of Sciences.

LGBT Pride!

Heute hab ich alle Tipps von Elena abgearbeitet – und die waren super!! Castro Street ist extrem spannend und nett, die ganzen Laeden dort sind super und ich hab mich gleich wie zu Hause gefuehlt. Harvey Milk Plaza war wirklich eher lahm, schade eigentlich.

Rainbow Grocery ist mit Abstand der coolste Supermarkt, in dem ich je war! Sie verkaufen lauter biologische Sachen, alles vegetarisch (die Tiefkuehlsachen glaub ich nicht, aber da hab ich nicht so geschaut), riesen Auswahl. Hab mir zum Mittagessen dann ein Sandwich geleistet (baked tofu, avocado, lettuce, red pepper, onion, lots of sprouts!) und einen Rice Milk Vanilla Pecan Milchshake. Dekadent. Und dazu noch das ganze Zeug, das ich aus diesen grossen Behaeltern rausgeschoepft hab. Ist wie im Zuckerlgeschaeft nur viel besser. Ich hab getrocknete Ananas und Papaya, und Schoko und Marillenwuerfel gekauft (genauen Namen hab ich vergessen). Da werd ich auf jeden Fall nochmal hinschauen. Und was mitbringen.

Danach gings ins LGBT Museum, das war auch nett. In der Naehe ist gleich das Museum of Modern Arts, aber mein Kunstsinn hat sich noch immer nicht eingestellt. Stattdessen bin ich zurueck zum Hostel, hab eine Stunde geschlafen und danach beim Abendessenkochen geholfen. Gemacht haben wir Burritos mit allem drum und dran. Heute gibts nur mehr im Hostel rumhaengen und mit Leuten plaudern, oder so. Morgen gehts dann ab nach Berkeley, die Uni anschauen. 🙂

Achja, gestern war ich noch bei I dream of Cake, das uebrigens gleich um die Ecke vom Hostel ist (irgendwie ist hier eh alles um die Ecke…). Leider sehr enttaeuschend, weil die einem nur aufmachen, wenn man vorher anruft und einen Termin ausmacht. Naja. Hab von aussen zwei Fotos gemacht, mehr gabs nicht zu sehen.

Ich habe ja meine naechsten Tage relativ gut durchgeplant, allerdings gabs heute beim Abendessen eine Ankuendigung, dass diesen Samstag und Sonntag das Power to the Peaceful Festival stattfindet. Dort spielen viele coole Bands, UND Alanis Morissette!!!!! Der Eintritt kostet $ 5, also auf jeden Fall leistbar. Beginnt halt schon um 9, aber frueh aufstehen ist ja eine meiner leichtesten Uebungen (oder so… werd am Freitag wohl frueh schlafen gehen 😉 ). It’s so the place to be!!

Einkaufen wird dann auf nach dem Yosemite-Tripp verschoben. Sorry an alle, hab noch immer nicht rausgefunden, wo in der Umgebung Schuhe billig sind. Aber ich finds noch raus.

Plan!

Nachdem ich den Vormittag damit verbracht habe, mit zwei Typen aus Seattle am Pier 39 und Ghirardelli Square rumzulaufen, habe ich beschlossen, dass ein Plan her muss… also hier nochmal die Dinge, die ich erledigen muss:

  1. Golden Gate Bridge done
  2. Golden Gate Park done
  3. Alcatraz
  4. Lombard Street done
  5. Pier 39 done
  6. Alamo Square done
  7. Bay Cruise
  8. Chinatown done
  9. Berkeley
  10. Gewand einkaufen
  11. Schuhe einkaufen
  12. Jeans kaufen (ich in Jeans?? na mal schauen…)
  13. Ghirardelli Fair (Sept. 12)
  14. I dream of Cake (Grant/Green) done
  15. Footballspiel ansehen (Sept. 20)
  16. Shakespeare im Park done
  17. Bücher shoppen done
  18. Amerikanisch Frühstücken
  19. Cafe Gratitude, Alive!
  20. Fotos von einem riesigen Supermarkt für Anna + Lucia machen
  21. Rainbow Grocery done (will be doing again, though!)
  22. Aquarium at the Bay
  23. Exploratorium
  24. Museum of Modern Arts
  25. California Academy of Sciences
  26. Under One Roof Shop done
  27. LGBT Museum done
  28. Human Rights Campaign Shop done
  29. A Different Light done
  30. Postkarten schreiben

Ich werd jetzt mal alles auf einem Plan einzeichnen und dann in Tage aufteilen. Puh! Waesche waschen muss heute Abend auf jeden Fall gemacht werden…

The wheels on the bus…

Labor Day also. Irgendwie hab ich noch nicht ganz verstanden, was Labor Day hier genau bedeutet. Es ist zwar irgendwie ein Feiertag, und alle Familien sind draussen, grillen, Wind- oder Kitesurfen, gehen Drachensteigen und verbringen generell Zeit miteinander. Aber die Geschaefte haben trotzdem offen.

Das heisst, nicht alle. Nachdem ich heute die paar Blocks runter zur Market Street gegangen bin um mir meinen City Pass zu holen, durfte ich endlich alle (jaaa, ALLE!) MUNI-Linien, Cablecars und Busse benuetzen. Grossartig. Cablecar fahren war heute nicht dran, weil durch den Feiertag bei jeder Station ungefaehr 600 Menschen gewartet haben. Dafuer Bus. Busfahren ist hier sowas wie ein Gluecksspiel. Zumindest konnte ich noch nicht herausfinden, wann genau die Busse fahren oder wie lange. Ueberhaupt scheinen manche Busse an jeder Strassenecke stehen zu bleiben, andere wieder nicht. Die BusfahrerInnen sind aber sehr nett und warten, wenn mensch noch zum Bus rast. Zum Aussteigen muss vorher an einem Kabel gezogen werden, das sich durch den ganzen Bus zieht. Dann bleibt der Fahrer an der naechsten Haltestelle oder Strassenecke oder so stehen.

Der Bus hat mich also zuerst zur Golden Gate Bridge gebracht, ueber die ich heroisch druebergelaufen bin (naja, mit ungefaehr 1.000 anderen Touris) und von oben die Seeloewen beobachten konnte. Danach wieder zurueck und mit dem Bus bis zum Shakespeare in the Park Park. Ich war ungefaehr eine Stunde vor der Vorstellung da, aber das war auch gut so, weil viele Familien dort vorher schon gepicknickt haben und es bereits relativ voll war. Aber ich hab trotzdem noch einen Platz mit guter Sicht ergattert :). Gespielt wurde “The Comedy of Errors” in moderner Inszenierung (aber mit den alten Texten) und Shantel-Musik. Sehr sehr cool und empfehlenswert! Und es war gratis (am Ende konnte mensch auch was spenden).

Jetzt bin ich ziemlich erledigt, weiss nicht genau, was mit mir los ist. Um 7 gibts Abendessen, bis dahin halte ich noch durch, und dann halt gleich ins Bett und lesen. Oder noch mit Leuten plaudern. Mal schauen.Koennte auch daran liegen, dass ich heute schon wieder nur Cheetos (uhh, lecker und ur orange!) und einen Muffin zum Mittagessen hatte, weil die Geschaefte dort, wo ich mit dem Bus vorbeigekommen bin, alle zu hatten. Ausserhalb der Innenstadt ist das wohl auch am Labor Day so wie bei uns.

Planlos

Heute war ein extrem langweiliger Tag. Also, nicht, dass mir sonderlich fad gewesen waere, aber zu erzaehlen gibts nichts. In El Cerrito war es nicht spannend, deshalb bin ich nach einer Stunde wieder nach SF zurueck gefahren. Dafuer weiss ich jetzt, wie BART (quasi S-Bahn) fahren funktioniert. Das ist sogar einfacher als MUNI (die U-/Strassenbahn), das hab ich heute auch schon ausprobiert. Ansonsten bin ich noch durch den Golden Gate Park gelaufen. Weil ja Feiertagswochenende ist, war der wirklich riesige Park voll mit Familien.

Viel wichtigeres Ereignis ist allerdings, dass die Wales Boys heute abgereist sind. Die 3 sind grade mit der Uni fertig geworden und machen jetzt noch mal richtig Urlaub, bevor Arbeiten bzw. Physik-Doktorat anfaengt. Sie wollten mich im Auto mitnehmen, mussten dann aber wen mit nach Google-Town nehmen und hatten deswegen keinen Platz. Schade, aber ich will ja sowieso noch viel in SF sehen.

Trotzdem stresst mich meine Planlosigkeit ein wenig. Fuer morgen gibts aber zumindest schon einen: am Vormittag das Visitor Center finden und eine SF Card kaufen (7-Tage MUNI benuetzen (uebrigens sind BART, MUNI und die Buslinien getrennt voneinander und ich brauch fuer alles ein eigenes Ticket…) und Eintritte in ein paar Museen), dann Shakespeare in the Park und am Abend gibts Abendessen in der JuHe. Plan fuer die Tage danach folgt noch.

Eins muss er aber unbedingt beinhalten: einen Verbindungsstecker kaufen. Meiner ist naemlich kaputt und deshalb gibts heute auch keine Fotos. Naja.

Ohhh, gestern Abend haben wir einen supercoolen Suessigkeitenladen entdeckt. Der riecht von aussen schon nach Karamell, innen drinnen gibts grosse Faesser mit Zuckerl, selbstgemachten Fudge in allen Geschmacksrichtungen (White Chocolate Oreo und Pumpkin Pie!) und frisches Caramel Popcorn (das wir gratis zum Einkauf dazu bekommen haben – war noch heiss!). Davor waren Markus und ich nochmal richtig essen, wir hatten Cheese Steak Sandwich, also irgendwie gebratenes Fleisch und Gemuese mit Kaese. Ist gleich um die Ecke, relativ billig und deshalb auf meiner Essensliste ganz weit oben.

Einige Angewohnheiten der Amis sind eher gewoehnungsbeduerftig. Vor allem, dass ich staendig von irgendwem angeredet werde. Auf meine Haare ganz oft, aber auch, woher mein Pulli kommt, ob ich gerade Wasser oder flavoured kaufe und wo das zu finden ist, oder woher das Moleskin SF Buch herkommt. Irgendwie habe ich seit heute auch das Beduerfnis, wildfremde Leute auf der Strasse anzusprechen. It’s growing on me!

Heute Abend gibts Weckerl mit Kaese und Kekse zu essen. Aprospos Kekse: Double Stuffed Peanut Butter Oreos!!! Der Supermarkt gestern war ja sonst ziemlich lahm, aber das ist wirklich eine extrem grossartige Erfindung. Twinkies hab ich auch getestet, aber die sind ausser suess nicht viel. Heute spielt eine Band in der JuHe, danach gibts Filmschauen. Oder ich geh endlich mal um 10 schlafen.

Chinese Day

Abendessen gestern war lustig. Es gab Baked Potatos, Salat, Gemuese und jede Menge Zeug fuer die Kartoffeln. Danach gemuetliches Beisammensitzen inkl. kalifornischem Wein (der Liquor Store einen Block weiter hat bis 2 Uhr offen – und verkauft auch Suesses, Eis, Chips, etc. Sehr praktisch!) im Ball Room mit den WaliserInnen und den OesterreicherInnen, Pub Crawl haben wir uns erspart. Heute etwas fertig, weil schon um halb 8 aufgewacht. Fruehstueck besteht aus Bagels, Cream Cheese, Erdnussbutter, selbstgemachter Marmelade und Obst. Ist also einfacher, das nicht zu verpassen. Die Bagels schmecken hier uebrigens besser als in Wien (nicht so trocken und zaach).

Danach gings mit Markus (kommt urspruenglich aus Kaernten, studiert in Wien an der TU und ist politisch sehr cool drauf) zuerst ins Beat Museum (gleich neben dem Liquor Store), wo wir aber nur im Store waren, und in den City Light Bookstore, der Beatliteratur verkauft. Ich hab mich wirklich zurueck gehalten und nur zwei Buecher gekauft.

Danach Chinatown, das ist auch gleich um die Ecke. Am Samstag kaufen da die Familien aus der Gegend ein, und bei den Lebensmittelgeschaeften ist wirklich, wirklich viel los. Bei den Ramschlaeden wars dann wieder touristischer, aber auch sehr interessant. Mittagessen gabs in einem Lokal, wo sonst nur chinesische Familien gegessen haben. Zum Chicken with Vegetables gabs heissen Tee und mit Suppe hat das ganze 5 dollar gekostet. Zufrieden und satt haben wir uns dann richtig Union Square aufgemacht, wo im Buena Yerba Park grad irgendein Festival stattfindet. Dort hab ich dann uebrigens auch die Soft Oreos getestet. @Lucia: Ich find die nicht besonders, aber vllt magst du die ja. Ich bring dir eine grosse Packung mit 🙂 Und Oreo Brownies, die sind wirklich lecker!

Markus wollte dann ins Museum of Modern Arts, aber ich hatte dazu keine Lust (wann hab ich eigentlich Lust auf Kunst??). Stattdessen war ich in der Mall of San Francisco ein bisschen schauen. Die meisten Geschaefte sind die gleichen wie bei uns. Hot Topic ist aber ein cooler Laden, die haben grade Ausverkauf auf T-Shirts und ich glaub ich schau da naechste Woche nochmal hin. Und dort gibts wirklich, wirklich viele Lokale. Ist ein bisschen wie in der Millenium City. Dann gings zurueck in die Jugendherberge.

Achja, beim Juedischen Museum sind wir heute auch vorbei gekommen, aber nicht reingegangen – ist auf jeden Fall ab jetzt auf der To Do Liste.

Markus ist grade zurueck vom Museum, mal schauen ob der was Essen gehen mag. Ansonsten besteht der weitere Plan fuer heute aus einem Besuch bei Trader Joe`s, hoffentlich ist der riesig und ich kann super Fotos fuer euch machen! Wenn nicht, sollte ich bald mal rausfinden, wo denn die grossen Supermaerkte so sind. Morgen gehts nach El Cerrito, ein kleines Staedtchen ausserhalb von San Francisco, in der Naehe von Berkeley. Angeblich ist es dort nett, und mal was anderes sehen ist sicher auch gut. Ausserdem weiss ich dann, wie ich nach dem Labor Day Weekend nach Berkeley zur Uni komme. Und Montag, Labor Day, werd ich mir Shakespeare in the Park anschauend, ich glaub sie spielen The Comedy of Errors, das wird sicher nett. Ein bisschen Picknick mitnehmen und die Sonne geniessen 🙂

Derzeit ueberlege ich, ob ich nicht uebernaechste Woche einen Trip nach Yosemite National Park machen soll, der dauert 4 Tage und kostet 250 dollar inklusive allem. Und die Trips werden von der selben Firma wie das Hostel ist veranstaltet, also machts sicher Spass und ist gemuetlich und gechillt. Ueberhaupt sind die Menschen hier im Hostel, sowohl die hier arbeiten als auch uebernachten, super super nett und cool. Eine Angestellte sieht aus wie Babsi Blaha, ich bekomm jedesmal einen Schreck wenn ich sie sehe 😉 Aber sie ist auch sehr nett.

Fotos kommen erst morgen, derzeit hat der Laptop keinen Akku und ich bin zu fertig, um mich grad darum zu kuemmern. Dafuer hab ich heute ganz viele tolle Sachen gesehen, die sich als Mitbringsel eignen. Ich hoffe ihr moegt eingelegte Eier und getrocknete Seepferdchen und ganze gebratene Enten (die sind wirklich billig!! wollte wirklich schon eine kaufen und einfach reinbeissen…).

17 Stunden and counting

Alleine wegfliegen hat viele Vorteile. Zum Beispiel, nicht dauernd reden zu müssen. Oder das Anschweigen blöd zu finden. Andererseits hat es auch Nachteile, so konnte ich heute Morgen mit niemandem meine Freude darüber teilen, dass ich durch die Magie der Physik in die Lüfte gehoben wurde. Irgendwie wars ja dann auch unpassend, zu meiner thailändischen Sitznachbarin zu sagen: „We are on a plane! In a few minutes we will FLY!!“ und dabei verrückt zu grinsen. Kurz nach dem Start hat sich außerdem herausgestellt, dass es doppelt unpassend gewesen wäre. Die besagte Sitznachbarin hatte nämlich auch noch Flugangst.

Flug zwei (der von Amsterdam nach SF) dauerte dann länger, konnte aber auch mit sehr viel mehr Gespräch aufwarten. Ich hatte die Ehre, in der Babyreihe zu sitzen. Ich saß neben einem netten Vater, der mit seinem 9 Monate alten Sohn auf dem Weg zu dessen Mutter war – und irgendwie etwas hilflos wirkte. Unsere Unterhaltung drehte sich daher hauptsächlich darum, ob ich denn bitte kurz aufstehen/ihm seinen Rucksack reichen/die Stewardess rufen könnte und danke, dass ich die Sachen aufhebe und den Kleinen ablenke, solange der Vater mit Breirühren beschäftigt ist. Geschlafen hab ich nicht viel. Ist aber eh völlig überbewertet. Essen gabs übrigens genug @Mama!

Am Anfang dieses Morgens habe ich meine Aufregung darüber, dass ich jetzt bald ganz weit weg sein werde, noch mit der von mir (sicher bald) patentierten optimistischen Gleichgültigkeit abgewehrt. Bei der Ankunft in San Francisco war ich aber mittlerweile schon so müde, dass mir eigentlich eh alles egal ist. Der Shuttlebus zur JuHe hat $ 20 gekostet (inkl. Trinkgeld), aber das hat sich eh ausgezahlt – kleine Sightseeingtour inklusive. Die ersten Eindrücke sind nicht so berauschend – sieht alles irgendwie ein wenig durch die Sonne vergilbt aus.

South San Francisco hat mich aber mit einem tollen Schriftzug auf einem Hügel beeindruckt: „South San Francisco – The Industrial City“. Ich hätte bitte gerne, dass Linz sich da ein Beispiel nimmt und auf einen Hügel in großen weißen (oder andersfarbig, bei Schnee ja sonst blöd zu lesen) Buchstaben schreibt: „Linz – Die Stahlstadt!“ Wobei Linz das vermutlich eh schon gemacht hat. So gelesen auch wieder cool. Jedenfalls wollte ich schon auf dem Weg zur JuHe stattdessen im Economy Inn in der Industrial City einkehren. War mir dann aber doch zu viel Industrie.

Die JuHe ist relativ nah an der Innenstadt gelegen, und die gefällt mir soweit ganz gut. Die haben hier Palmen rumstehen! Palmen!! Echte!!! Wie in Almost Famous. Sonst wirkt die JuHe ganz gemütlich, ich wurde nett empfangen und habe schon mein Zimmer bezogen. Aus Letargiegründen (ich bin um halb 4 Uhr zu Hause Zeit aufgestanden – jetzt ist es halb 1 Uhr morgens zu Hause und mein Tag hier dauert zumindest noch 7 Stunden… ich finde, das Letargischsein hab ich mir verdient) gibt’s jetzt nur mal ein Foto vom JuHe-Zimmer.

 

Green Tortoise Zimmer

Green Tortoise Zimmer

 

 

Den Rest des Nachmittags werd ich mit Internet verbinden (W-Lan klappt im Zimmer irgendwie nicht) und dann draußen in der Stadt Essen suchen verbringen. Wasser wär auch toll.