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Wandertag 1

Gestern Abend habe ich meinen ersten Spaziergang durch die Gegend gemacht. Der Financial District ist gleich um die Ecke, Chinatown auch und zur Bay ist es auch nicht weit. Und nach einiger Zeit habe ich außerdem noch mein Abendessen erstanden – Subways. Übrigens habe ich ja den leisen Verdacht, dass ich hier am meisten Geld für Wasser und Saft ausgeben werde. In der vending machine kosten 600 ml Wasser (oder Wasser mit Geschmack…) 2  dollar, die große Packung Chips nur einen.

Am Abend fanden die Beer Olympics statt. Jeden Donnerstag wird in der JuHe gratis Bier ausgeteilt, die TeilnehmerInnen in Teams aufgeteilt und dann lustige Spiele gespielt. Trotz meiner straight-edge-igkeit wars lustig. Mein Team ist das letzte geworden. Vielleicht hätt ich doch was trinken sollen? Party gabs danach auch und ich hab jetzt ein paar neue FreundInnen. Von den meisten hab ich den Namen zwar schon wieder vergessen, aber wir grüßen uns jetzt zumindest in der JuHe.

Heute mal ausgeschlafen und deshalb das Frühstück grad so verpasst. Wird also erst morgen getestet. Stattdessen gabs Chips aus der vending machine und eine Skinny Latte von Starbucks. Starbucks gibts hier übrigens anscheinend bei jedem zweiten Block. Mein Vorschlag für den Werbeslogan: “Starbucks – Just two blocks away!” Billiger sind sie auch als bei uns, der Kaffee war halb so teuer. (€ 2,20 für einen Grande Latte!)

Da ich keinen Plan hatte, was ich heute tun will, hab ich mich zuerst Richtung Fisherman’s Wharf aufgemacht, und Pier 39 angeschaut. Von der Stimmung her fand ichs so wie im Prater – nur, dass es halt Geschäfte statt Attraktionen gibt. Bin heute nur durchgelaufen, ist also noch immer auf der ToDo-Liste.

Dann hab ich mir überlegt, dass ich gerne einen Blick auf die Golden Gate Bridge hätte, also bin ich weiter in diese Richtung gelaufen. Und beim Fort Mason gabs dann auch den ersten Blick auf die Brücke:

Fort Mason mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund

Fort Mason mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund

Hmm… ich hätte gerne einen besseren Blick drauf. Also weiter. Bei einem kleinen Park mit Baseballcage hab ich dann endlich mal auf den Plan geschaut. Naja, der Golden Gate Park ist ja gar nicht mehr soooo weit weg, also auf zur Bridge. Dazwischen lagen noch zufällig das Fine Arts Center und das Exploratorium (yeah yeah!!) Endlich in der Nähe der Brücke (siehe neuer Header des Blogs) hatte ich Hunger – und nichts zu Essen mit. Also in der TouristInnenfalle, dem Cafe neben der Bridge, Essen gekauft. Das sah dann so aus:

Auf dem Weg zurück dann am Tierfriedhof vorbeigekommen (der an das Army-Familienleben in der Bucht erinnern soll….), und am National Cemetary auch. Außerdem noch an einem Golfplatz und einem versteckten See. An zu Fuß gehenden Menschen gabs außer mir aber niemanden. Durch den Park ziehen sich nämlich unglaublich viele Straßen. Wer viel Geld hat, kann sich dort auch ein Haus kaufen.

Auf dem Heimweg habe ich dann noch die Lombard Street besichtigt. Und einen kleinen Supermarkt gefunden (endlich weiß ich, wo die Menschen einkaufen!!), der sogar Soft Oreos hatte (@Lucia: ich teste die morgen 🙂 ). Ich hab mir außerdem noch ein Tuna Salad Sandwich geleistet, um auch was richtiges gegessen zu haben. Dann noch am Washington Square vorbei und die ganzen italienischen Geschäfte und Lokale angeschaut. Puh!

Insgesamt war ich 8 1/2 Stunden unterwegs, also mindestens 7 Stunden reines herumlaufen. Mehrere Erkenntnisse des Tages:

  • Ich brauche neue, bequemere Schuhe!
  • Wasser ist im Supermarkt um einiges billiger (1,70 für einen Liter – noch immer eine Frechheit, aber immerhin!)
  • Essen mitnehmen, dann werd ich auch nicht mehr bei den Touri-Attraktionen ausgebeutet
  • Die Reiseführer lügen nicht, wenn da steht, dass SF hügelig ist
  • SF ist am Abend kalt – irgendeine Jacke besorgen

Jetzt gibts essen. Bis morgen!

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